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15:27:31 Der 4er fährt eine 4:06:977 min, das ist erst einmal die Führung ..
15:58:41 Spanien schneller und Rußland folgt darauf und Sie sind noch schneller. Aktuell Rußland vor Spanien und Deutschland
16:19:55 Niederlande schneller als Deutschland, damit Deutschland auf Platz 4, aber es kommen noch verdammt schnelle
16:32:32 New Zealand auch schneller, aber es kommen nur noch 2 Teams; die Briten und die Australier
16:40:13 Great Britain fährt auf Platz 2 hinter Rußland, Australien dreht auf den letzten 200m auf und gewinnt die Quali. in 4:00.168 min.
Finale; Australien gegen Rußland und um Platz 3 fahren Großbritannien und New Zealand
Kommentar von Henry Boss
APELDOORN - Erster Tag und gleich zwei Medaillen für Schwarz-Rot-Gold - toller Auftakt der WM im niederländischen Apeldoorn!
Nach Gold im Vorjahr gab’s für unser Teamsprint-Trio diesmal Silber. René Enders (Erfurt), der Cottbuser Maximilian Levy (Team ERDGAS.2012) und Stefan Nimke (Schwerin) waren im Finale gegen Frankreich chancenlos. Bronze sicherten sich die Briten.
43,867:44,483 Sekunden lautete das Resultat. Mehr als sechs Zehntel Differenz - Welten. Levy anerkannte dann auch: „Frankreich war zu stark für uns, das hatte sich in den Weltcups schon angedeutet.“ Auch für Nimke war Silber das „Maximum“.
Über 500 m raste Miriam Welte in 34,496 Sekunden zu Bronze. Die 24-Jährige aus Kaiserslautern: „Ich hatte schon darauf gehofft und bin natürlich happy.“ Bundestrainer Detlef Uibel meinte: „Ein schöner Erfolg, aber man auch sehen, dass die drei, vier Besten der Welt nicht am Start waren.“ Gold ging an die Weißrussin Olga Panarina (33,896) vor Sandie Clair (Frankreich/33,919).
Ein Lebenszeichen gab‘s nach Jahren des Misserfolgs von den 4000-m-Verfolgern. Nikias Arndt (Cottbus), die Berliner Henning Bommel und Stefan Schäfer sowie Jakob Steigmiller (Biberach) fuhren in 4:06,977 Minuten auf Rang sieben. Gold holte Australien (3:57,832) vor Russland und Großbritannien.
Bundestrainer Michael Max (55) freute sich über einen „Schritt nach vorn. Nach der Prügel in den vergangenen Monaten war das wichtig für die Psyche.“ Die Zeit fand Max „okay. Keiner darf erwarten, dass wir auf einen Schlag 4:03 fahren. Es war eine deutliche Steigerung gegenüber den Weltcups trotz einer Bahn, die schwer zu fahren ist und Superzeiten nicht zulässt.“
Weitere Weltmeister: Punktefahren Frauen - Tatjana Sharakova (Weißrussland), Scratch Männer - Elia Viviani (Italien). Henry Boss
Reaktion von Max zum Teamsprint, von Henry Boss
APELDOORN - Stinksauer warf Maximilian Levy nach dem verlorenen Teamspint-Finale seinen Helm auf den Boden. „Scheiße, irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mich der Starthelfer nicht losgelassen hat. Da war ein Widerstand zu spüren“, schimpfte der 23-Jährige vom Team ERDGAS.2012 nach der Silbermedaille.
Doch der Ärger war schnell verraucht („Vielleicht irre ich mich ja.“) und Levy analysierte nüchtern: „Auch wenn bei uns alles ideal gelaufen wäre, hätten wir nicht gewonnen. Die French-Männer waren zu stark.“ Vor allem auf der Schlussrunde, auf der Stefan Nimke (Schwerin) dreieinhalb Zehntel einbüßte.
Levy selbst hatte ein Loch zu Anfahrer René Enders (Erfurt) reißen lassen. Erklärung des Cottbusers: „Nach meinem Schlüsselbeinbruch im November habe ich noch Maximalkraft-Defizite, was sich von Lauf zu Lauf stärker bemerkbar macht. Es ist schon unter normalen Umständen schwierig, dran zu bleiben, wenn ,Minimi‘ anlatscht und losspringt, unter den gegebenen Bedingungen war’s unmöglich.“
Jetzt wolle er sich ausruhen, neue Kraft tanken, um morgen beim Keirin anzugreifen. „Noch eine Medaille wäre schön“, macht Levy aus seinen Ambitionen keinen Hehl. Klar, schließlich war er 2009 schon einmal Keirin-Weltmeister … H. Boss
Foto von www.uci.ch | Foto von www.uci.ch |







